Sonntag, 29. november 2009 7 29 /11 /2009 23:43
- von Bananenbaum
So schnell kann sich das Blatt also drehen. Puh! Ich hab von den ganzen Stories langsam die Schnute voll, aber irgendwie möchte da oben wohl einer nicht, dass mein Leben langweilig wird. Ganz ok eigentlich. :) Also: Mit meinem Stromanbieter konnte ich einen Deal ausmachen, der einfach und simpel ist. Ich zahle 250 Euro im Vorfeld und erhalte dann einen "Vorkassenzähler". Die Typen kamen vorbei, haben das Ding eingebaut und mir nen roten Plastikschlüssel in die Hand gedrückt (denke da isn Chip drin). Der Hase läuft so: Ich muss zu dem Stromanbieter gehen und diesen Schlüssel an einem Automaten mit Bargeld aufladen. Dann geh ich nach Hause und lade meinen Vorkassenzähler mit diesem Schlüssel auf, der mir dann per Digitalanzeige genau sagen kann, wieviel Guthaben ich noch übrig habe. Klingt ganz ok findet ihr? Die Sache hat natürlich einen Haken, dazu stelle ich einfach mal eine Rechnung auf, für Leute die noch zu Hause wohnen und net so den Plan von Energielieferung etc. haben:

Also, normalerweise zahle ich, als alleinstehender Mann für meinen Strom im Monat

50 Euro als Pauschale.

50 Euro x 12 Monate = 600 Euro.
+ 70 Euro monatlich als Ratenzahlung der Restforderung (fällt nun weg).

Am Ende des Jahres kriegt man eine Jahresabschlussrechnung und dann wird die Einzahlung (Abschlag gennant) mit dem Verbrauch verrechnet. Hat man weniger verbraucht, kriegt man was wieder, ansonsten muss man draufzahlen. Wobei 50 Euro für einen alleinstehenden ohne großartiger Elektro-Hightech-Sachen schon ok sind. Hab halt den Standardkram als Verbrauch (Licht, Kühlschrank, Rechner, etc.) und nix was großartig frisst, ausser vielleicht mein Wasserboiler (Warm Wasser= Stromverbrauch).

Mit dem Vorkassenzähler siehts nun allerdings etwas anders aus.

Hier zahle ich erstmal 2.50 Euro pro Tag alleine nur(!) dafür, dass das Ding hier hängt. Hinzu kommt nun noch mein Verbrauch, wobei der Preis pro Kilowattstunde von meinem Stromanbieter manipuliert wurde, sodass ich eindeutig mehr zahle für den Strom, als alle anderen. Was ich mehr zahle fällt auch in die Restforderung.

2.50 Euro x 30 Tage = 75 Euro pro Monat
+ X was den Verbrauch darstellt (kann ich noch net sagen, sieht aber nach 3 Euro pro Tag aus).

Wie ihr schon merkt, wirds relativ teuer und ich kann mit 150 Euro monatlich rechnen für Strom.
Es ist im Prinzip das selbe wie ne Ratenzahlung, nur dass hierbei der Stromanbieter die Ratenzahlung "erzwingt." Denn zahle ich nicht, hab ich keinen Strom. Klasse-kowski.

Das andere witzige Ende einer Story ist die Sache mit dem Einbruch bei mir. Der Wohnungsverwalter hat mich angerufen, nachdem er mir am Einbruchstag mitgeteilt hat "ich ruf mal die anderen Mieter im Haus an, vielleicht hat einer was gesehen oder so..." und nun sagt der nette Herr mir ein paar Tage später "Also ich hab mit den Mietern gesprochen und ihr Fernseher sowie ihr DVD-Player sind im Keller aufgetaucht, wäre schön wenn wir das ganze ohne Polizei etc. klären können". WTF? Denkt der Kerl wirklich ich bin so blöd? Natürlich lass ich die Kripo da noma auftauchen und Fingerabdrücke von den Sachen nehmen. Danach werden alle Mieter im Haus überprüft. Falls es da zu keiner Übereinstimmung kommen sollte, kann das eigentlich nur eins heißen: Der Typ war es selber, weil er dachte "in der Wohnung taucht eh keiner mehr auf" und will nun ohne Bullerei aus der Sache rauskommen, aber nicht mit mir! Denn selbst wenn alle Sachen (fehlen noch die Farbe und die Designer-Lampe die teurer war als Fernseher und DVD-Player zusammen) wieder auftauchen sollten, will ich trotzdem das Arschloch erwischen, dass mich ausgenommen hat. Rache wird kalt serviert.

Bald wieder mehr von mir ...
Stay tuned.
:)

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